Die Geschichte der Ukraine (Teil 3)

Denkmal Kämpfer vor Freiheit der Ukraine
Bildquelle: by ipernity.com/doc/d-f [hat Suckr verlassen] at flickr.com

Dieser letzte Teil über die Geschichte der Ukraine behandelt die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gründung eines ukrainischen Staates 1991. Danach kommt die Gegenwart dieses Landes, das seine Probleme aus der Geschichte übernommen hat und diese nun aktuell selber klären muss. Dazu wären weitere Darstellungen über die anliegenden militärischen, politischen und kulturellen Fragen nach meiner Meinung wünschenswert.

XII. Der zweite Weltkrieg

1. Mittäter und Opfer der Faschisten

„Als Täter und Opfer waren Ukrainer an den moralisch verurteilungswürdigen Erscheinungen des Zweiten Weltkrieg beteiligt“ (Golczewski S. 241). Die enge Beziehung zu Deutschland, der NSDAP und dem Hitlerfaschismus wurden von der Hoffnung genährt, mit ihrer Hilfe ein eigenes ukrainisches Staatsgebiet errichten zu können und im Laufe des Krieges und des Sieges über die verhassten Polen und Juden, sowie über das angrenzende Böhmen und Ungarn, zumindest in den westlichen Bereichen ukrainische Gebiete zurück zu gewinnen. Dafür machten sich vor allem die nationalistisch gesinnten „Ukrainischen Nationalisten“ (OUN) und die konservativen Vertreter der „Organisation für die Staatliche Wiedergeburt der Ukraine“ (ODVU, mit Sitz in New York) stark.

Das faschistische Berlin dachte gar nicht daran, solche Wunschträume zu erfüllen, doch diese Organisationen ließen sich nicht davon abbringen auf die deutschen Nazis zu setzen. Bei der Zerschlagung der Tschechoslowakei 1939 errichteten die Nazis ein eigenes „Protektorat Böhmen“ und überließen die „frei“ gewordene Karpato-Ukraine den Ungarn. Nach dem Überfall auf Polen wurde im deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt vereinbart, Ostgalizien den Sowjets zu unterstellen. Dazu gehörte auch ein geplanter – allerdings kaum vollzogener freiwilliger Bevölkerungsaustausch von Ukrainern aus dem deutsch besetzten Gebiet in die Sowjet-Ukraine. Der zuständige Ukrainische Hauptausschuss (UCK) drückte dem Generalgouverneur Hans Frank am 19. April 1940 weiterhin seine Loyalität aus, obwohl der ukrainische Bevölkerung in diesen Gebieten politische Betätigung verboten wurde. Der rassistische Diffamierung der Deutschen gegenüber den slawischen, folglich auch den ukrainischen „Untermenschen“, wurde dadurch begegnet, dass ukrainische Politiker die These aufstellten, Ukrainer seien weder Slawen noch eine von durchziehenden Völkern entstandene Mischrasse, sondern ein eigenes, sesshaftes, autochthones Volk.

Als 1941 der deutsch-sowjetischen Krieg begann, standen sich die Ukrainer auf beiden Seiten als Soldaten, Milizen, Partisanen und propagandistische „Marschtruppen“ gegenüber. Die nationalistischen OUN-Angehörigen wurden in Wehrmachtsuniform durch die Legionen „Nachtigall“ und „Roland“ und durch die „SS-Galizien Nr.1“ in Schlesien, Polen und Weißrussland eingesetzt. Ab 1943 konnten sie nicht nur nach Westen sondern auch in Richtung Osten gegen die bisherige kommunistische und sowjetische Vormachtstellung in ihrem Land agieren: „im nationalen Interesse gegen die bolschewistische Gefahr“. Als Einsatztruppen C und D dienten sie im polizeilichen „Sicherheitsdienst“ (SD) und bei den SS-Schutzmannschaften, bewachten Judenghettos und Konzentrationslager und nahmen an Massenvernichtungen teil (z.B. beim Massaker an 100 000 Einwohnern Kiews in Babi Jar). Nach dem Versuch, 1941 nun doch eigenmächtig einen ukrainischen Staat wiederherzustellen, landete die abgespaltene OUN-B schließlich selbst im Konzentrationslager Sachsenhausen und die Vermutung liegt nahe, dass die OUN-M dabei geholfen hat. Die Nazis richteten ab 1941 das Generalgouvernement Krakau ein und unter dem ostpreußischen NSDAP-Gauleiter Erich Koch das Reichskommissariat Ukraine (RKU). Sie unterstanden direkt dem Großdeutschen Reich. Aus diesen Gebieten wurden über eine Million Ukrainer als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt. Gegen Ende des Krieges spekulierten die ukrainischen Kollaborateure damit, dass die wohl siegreichen Westmächte – von amerikanischen Exilukrainern unterstützt – ihnen das geben würde, was ihnen von den Deutschen verweigert worden war: einen eigenen ukrainischen Nationalstaat.

2. Unterstützer der Sowjetunion

Auf Seiten der Roten Armee standen seit dem Überfall auf die Sowjetunion 1941 zahlreiche ukrainische Partisaneneinheiten, nach 1945 von den Sowjets besonders hoch gelobt und zu Nationalhelden (z.B. Sidor Kovpak) erklärt. Sie rekrutierten sich vor allem aus den Vertretern der Kommunistischen Partei und dem sowjetischen Staatsapparat der Ukrainischen SSR, aber auch aus solchen, die die Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener und die rassistischen Gräuel an der Bevölkerung miterlebt hatten. Die Verweigerung einer Bodenreform durch

die Deutschen und die Verschickung von Zwangsarbeitern trieben vor allem die Bauern in die Wälder zu den nationalen und sowjetischen Partisanenverbänden. Die mörderischen Attacken der kämpfenden Ukrainer auf beiden Seiten – gegen die jeweils nahenden deutschen oder sowjetischen Feinde und Besatzer – forderte bei der Bevölkerung in den Dörfern und Städten des Landes einen ungewöhnlich hohen Blutzoll. 1944 war fast die gesamte Ostukraine durch die Rote Armee von den Deutschen befreit, im Westen ein halbes Jahr später. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Entlassene aus dem KZ führten zu riesigen Flüchtlingsströmen in der Ukraine. Die Alliierten einigten sich mit Stalin darauf, alle Betroffenen in ihre bisherigen Gebiete zurück zu lassen. Für die Hilfstruppen und Verbände, die Partisanen und Kollaborateure, die auf deutscher Seite gestanden hatten, bedeutete dies unter sowjetischer Kontrolle Bestrafung, Verbannung und Deportation.

XIII. Die Nachkriegszeit: verbrannt – zer­ stört – wieder aufgebaut

1945 – 1953: Die Ukraine in der Sowjetunion


Über drei Jahre hatten die Ukraine und Weißrussland die Hauptlast des Krieges getragen. „Nach sowjetischen Schätzungen kamen 5,3 Millionen ihrer Bewohner ums Leben, 2,3 Millionen wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt, wo ebenfalls Tausende umkamen. Der größte Teil der jüdischen Bevölkerung von 2,7 Millionen fiel den deutschen Vernichtungskommandos zum Opfer… Auch die materiellen Schäden gehörten zu den schwersten in ganz Europa. Bei ihrem Rückzug hinterließen die Deutschen „verbrannte Erde“: 700 ukrainische Städte, 28 000 Dörfer waren ganz oder teilweise zerstört, die Verkehrswege unterbrochen, die Industrieausrüstungen vernichtet oder schon 1941 in den Osten der Sowjetunion gebracht worden… der Landmaschinenund Zugviehbestand erheblich dezimiert.“ (Wendland, Golczewski, S. 269).

Die Konferenz von Jalta legte fest, dass die bisher umstrittenen Gebiete von Ostgalizien, Westwollynien, die (bisher rumänische) Nordbukowina, Südbessarabienn und das (bisher tschechoslowakische) Transkarpatische Gebiet der zukünftigen „Ukrainische Sowjetrepublik“ gehören sollte. Die Bevölkerung dieser neu geordneten Gebiete unterlag allerdings auf beiden Seiten einer Zwangsumsiedlung und Vertreibung. Dadurch wurden die Jahrhunderte andauernden geografischen Konflikte zu Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei zwar annähernd – im Interesse der Ukraine – bereinigt, das kann aber kaum als bevölkerungsfreundliche Methode und akzeptabler Lösung angesehen werden. Die ostukrainischen Gebiete wurden bereits 1943 von der Sowjetunion zurückerobert. Stalin sorgte dafür, dass der neue ukrainische Staat sowie Weißrussland und die Russische Sowjetunion sofort nach 1945 als Gründungsmitglieder in die Vereinten Nationen aufgenommen wurden. Eine eigenständige Außenpolitik zu betreiben, blieb der Ukraine aber natürlich versagt. Sie war nach den Jahrhunderten der zaristischen und sowjetischen Herrschaft nun wieder für ein weiteres halbes Jahrhundert „brüderlich“ mit der (Russischen) Sowjetunion vereint und ihr wirtschaftlich, politisch und kulturell unterworfen.

Im Osten der neuen „Sowjetischen Ukrai-
ne“ hatte die siegreiche
Sowjetunion bereits seit
1943 mit dem Wiederauf-
bau begonnen. Aber der
westliche Teil dieses neu-
en Staates war von vorn-
herein für sie ein „frem-
des“ Element mit völlig
anderen politischen,
kulturellen und religiö-
sen Traditionen. In den
westlichen Gebieten von
Galizien, Wollynien, der
Bukowina und den Kar-
paten erschwerten die
weiterhin agierende nationalistischen UPA, das
private Bauerntum und
die westlich geprägte griechisch-katholische National-Kirche eine ef-
fektive Integration. Des-
halb wurden sie bis in die
fünfziger Jahre auch wie
ein besetztes Feindes-
land behandelt und mit
massivem militärischen
Aufgebot versehen. Die
Papst-Kirche war we-
gen ihrer verdächtig guten Verbindungen in den Westen Europas zunehmend Repressionen ausgesetzt und wurde schließlich 1946 auf einem (staatlichen) Konzil dem Russisch-Orthodoxen Moskauer Patriarchat unterstellt. Nun unterdrückten im umgekehrten Sinn wie bisher die Orthodoxen die Katholiken.

Unter der Vorherrschaft der Sowjetunion erreichte die SSR immerhin wirtschaftlich bald wieder einen Höchststand, ja überflügelte sogar den industriellen Standard der Vorkriegszeit. Alte Maschinen und Anlagen erfuhren eine gewaltige Modernisierung. Am Wachstum hatte allerdings die Rüstungsproduktion – für den Kalten Krieg – den höchsten Anteil mit 85%, ihr folgten die Bergwerksbetriebe. Beides kam jetzt auch dem industriell rückständigen ukrainischen Westen zugute. Für den Arbeitskräftebedarf wurden vorwiegend ukrainische und russische Facharbeiter eingestellt. Allmählich verbesserte sich die Lage der Bevölkerung. Um die durch den Krieg fast vollständig zerstörte Landwirtschaft neu zu organisieren, wurde zwangskollektiviert und „Agrostädte“ eingerichtet. Eine große Hungersnot konnte 1946 dadurch allerdings nicht verhindert werden, zumal beide Systeme bei der Mehrheit der Bauern auf Widerstand stieß. Darauf wurde in den folgenden Jahren mit einer stalinschen Verfolgungswelle und einem „Kulturkampf gegen alles Fremde, d.h. Nichtrussische reagiert – die „Schwarzen Tage der Ukraine“. Der in der Ukraine geborene, dort vorher schon in der ukrainischen KP tätige Chruschtschow versuchte Schlimmstes zu verhindern – wie er in einem Geheimpapier 1956 erklärte. Aber auch er verlor 1947 die Gunst Stalins und musste gehen, allerdings durfte er bald danach zurückkehren. Die Ukrainische KP überstand die Säuberungswelle der Stalinzeit auch deshalb relativ ungeschoren, weil sie von alten Partisanenclans zusammengehalten wurde.

1953 – 1963 Liberalisierung
unter Chruschtschow

Mit dieser „Hausmacht“ konnte Chruschtschow sich 1953 in der Nachfolge Stalins erfolgreich durchsetzen. Zusammen mit Berija und Malenkow bewirkte dieses Dreier-Kollektiv eine Liberalisierung der Sowjetunion, die besonders vom „Ukrainischen Apparat“ bestimmt wurde. Das Land galt – nicht zuletzt wegen seiner industriellen militärischen Ressourcen als privilegierter „Juniorpartner Russlands“. Sowohl die Stalinopfer als auch die ukrainische Sprache wurden in der Öffentlichkeit rehabilitiert. Zahlreiche bisher mundtot gemachte avantgardistische Literaten meldeten Reformen an. Ein neues Schulgesetz billigte die Wahlfreiheit des Sprachunterrichts in den nichtrussischen Republiken zu. Dennoch hatten Akademiker ohne Russischkenntnisse auch weiterhin geringere Bildungsund Aufstiegschancen. In der Wirtschaft gerieten Kiew und Moskau in Konflikt miteinander, weil 1954 eine gewisse Dezentralisierung vonstatten gegangen war und 1957 regionale Volkswirtschafträte die Entscheidungsprozesse bestimmten. Es wurde vermehrt in den Konsumgütersektor investiert, was sich auch auf eine Steigerung des Lebensstandards auswirkte. Neue Anbaumethoden in der Landwirtschaft hatten hingegen keinen Erfolg, dazu trug auch der Abzug von Traktoren-Stationen zugunsten Kasachstans bei.

1963 – 1975 Die Bleierne Zeit

Der Sturz Chruschtschow im Jahr 1963 beendete die Reformdiskussionen und -maßnahmen. Jetzt mussten die ukrainischen Studenten sich wieder für die Verteidigung der ukrainischen Sprache und gegen Nachteile beim sozialen Aufstieg einsetzen (1965 mit einer großen Demonstration in Kiew). Aus verschiedenen Bereichen wurden Appelle von zahlreichen Intellektuellen an das westliche Ausland gerichtet, um auf die Repressionen gegen namhafte Oppositionelle (z.B. Ivan Dzjuba) hinzuweisen und Unterstützung gegen die erneute „Russifizierung“ zu bekommen. Untergrundpublikationen wie etwa der „Ukrainischer Bote“ wurden zum Sprachrohr der bekannten Dissidentenbewegung. Eine erste Naturund Umweltbewegung manifestierte sich (Oles Honcars Roman„Die Kathedrale“). Und gleichzeitig gab es wirtschaftliche Probleme, weil die Sowjetunion in der Ostukraine große Verluste in der Schwerindustrie hinnehmen musste. Sie hatte zentral auf Investitionen in Sibirien und im Fernen Osten umorientiert. Die ultrakonservativen Kommunisten im zentralen Apparat reagierten auf diese neuen Probleme mit einer ideologischen Kampagne gegen „Zionismus“ und „Verwestlichung“.

1975 – 1989 Menschenrechte
und Perestrojka
1975 unterzeichnete die Sowjetuni-

on in Helsinki die KSZE-Schlussakte und verpflichtete sich zur Einhaltung der Menschenrechte und Bürgerfreiheiten im eigenen Land. Die Dissidenten gründeten eine „Ukrainische Helsinki-Gruppe“ und leisteten von nun an Widerstand in organisierter Form. Erst 1986 nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl begann sich eine größere Kritikund Demokratiebewegung zu etablieren. Die Evakuierung zehntausender von Menschen aus dem verseuchten Gebiet und die Erkrankung hunderttausender verstrahlter Menschen setzte einen Schlussstrich unter die bisherige ökonomische, ökologische und politische Identität mit dem sowjetischen System. Die nach dem Unfall betriebene Vertuschung wirtschaftlicher, gesundheitlicher und sozialer Probleme brachte spätestens ab 1989 eine ukrainische „grüne Protestbewegung“ (Zelenyi Svit) ins Rollen, die sich – trotz Verbots „anderer Themen“ bei der Anti-Atom-Demonstration in Kiew 1988 – auch auf andere Bereiche ausdehnte. Selbst die im Untergrund existierende „Katakomben-Kirche“ schloss sich an und forderte die Wiedereinrichtung einer „UkrainischAutokephalen Orthodoxen Kirche“ (UAPC) in Kiew.

In der Ostukraine fanden 1989 erste große Streiks für Lohnerhöhungen, Verbesserungen der Arbeitssicherheit und die Bildung freier Gewerkschaften statt. Erstmalig beteiligten sich an diesen Protestbewegungen nicht nur die Kumpels im widersätzlichen Westen sondern auch die in den russischsprachigen Gebieten. 1989 verlangte

eine „Volksbewegung der Ukraine für die Perestroika“ (kurz Ruch genannt) eine souveräne Ukraine. In ihr sollten alle Bürger, ob Ukrainer, Polen, Russen, Juden und sämtlich dort lebenden Minderheiten in einer Nation vereint werden.

XIV. Unabhängiger Staat

1991 scheiterten Anfang des Jahres zwei Unions-Referenden für den Erhalt und den Verbleib in der Sowjetunion. Als in Moskau im August desselben Jahres Militärs, KGB und Konservative zu putschen versuchten, wurde dies zu einer Angelegenheit Russlands erklärte, auch der ukrainische Parlamentspräsident Kravcuk verzögerte zumindest ein Eingreifen, sowohl in Moskau als auch in Kiew. Per Parlamentsbeschluss erklärten kurz darauf die bisher pro-russischen konservativen sowjetischen Abgeordneten die Ukraine zum unabhängigen Staat.

Es folgten noch im selben Jahr die Präsidentschaftswahlen, die der „zögerliche“ Kravcuk gewann, weil er sich inzwischen auf die Seite der Opposition gestellt hatte. Viel wichtiger war aber das darauf folgende „Votum der Wähler für eine unabhängige Ukraine“. Die durchschnittlich 90% ige Zustimmung war überwältigend. Selbst die russisch dominierte Krim entschied sich mit über der Hälfte der Stimmen für den eigenen ukrainischen Staat. Alle Einwohner des Landes wurden zu vollberechtigten Mitgliedern erklärt und eine liberale Minderheitenpolitik „mit international vorbildlichem Charakter“ installiert. Auf Initiative Kravcuks gründeten die drei slawischen Republiken Weißrussland, Russland und die Ukraine kurz darauf die „Gemeinschaft unabhängiger Staaten“ (GUS).

Die Ukraine hatte einen jahrhunderte alten Traum vom eigenen unabhängigen Staat verwirklicht und konnte, bzw. musste sich nun daran machen, ihre zukünftigen Probleme selber zu klären: mit der ehemaligen Sowjetunion über die Krim und die Schwarzmeerflotte, mit den umliegenden Staaten Weißrussland, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und Moldavien über akzeptable Grenzen, über die internationalen Beziehungen und Bündnisse in Ost und West, über die Entwicklung der eigenen Wirtschaft und ihre zukünftige Energieund Umweltpolitik, über die Bildung neuer demokratischen Organisationen und Rechtsnormen, über die Förderung von Sprache und Kultur und vieles mehr – bis heute hin.

Quelle: Frank Golczewski, HRG: Geschichte der Ukraine“, 1993 
 Teil 1 siehe Pol. Ber. 5/2014
 
Teil 2: siehe Pol. Ber. 6/2014
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