Bei Flüchtlingsunterbringung auch neue Wege gehen

Die Linke im Kölner Rat unterstützt den Vorstoß des Kölner Flüchtlingsrates, eine Arbeitsgruppe Flüchtlingsunterbringung einzufordern. Der Fraktionsvorsitzende Jörg Detjen erklärt: „Die Stadt braucht eine starke Stabsstelle, die alle Aktivitäten bündelt. Nur so ist eine schnelle Rückkehr zur dezentralen Unterbringung machbar. Auch die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten der Kölner können dazu beitragen, Probleme zu lösen. Die Linke hatte im Februar im Rat vorgeschlagen, einen Ombudsmann oder -frau für Flüchtlinge zu berufen.“

Jörg Detjen erklärt: „Die angespannte Weltlage und die großen Flüchtlingsbewegungen, die sie mit sich bringt, erfordern eine gezielte Anstrengung. Das Unterbringungskonzept muss aktualisiert werden. Es gibt viele verschiedene Ansätze, neue und humane Unterkünfte zu schaffen. Die Linke hatte vor der Sommerpause Wohnpatenschaften vorgeschlagen. Alle Kölner Wohnungsgesellschaften bzw. -genossenschaften sollen bis zu drei Wohnungen z. B. speziell für Flüchtlinge anbieten. Gegenüber den Medien äußerte sich auch der Haus- und Grundbesitzerverein aufgeschlossen für diese Idee.“

Jörg Detjen hält noch weitere Problemlösungen für möglich: „Die Stadt sollte überall in der Stadt Eigentumswohnungen kaufen. Das ist preisgünstiger als die Belegung von Hotels. Dort sollten Familien mit Kindern untergebracht werden. Es sollte ein Grundsatz sein, dass Familien mit Kindern in Wohnungen untergebracht werden. Mit einer guten Verteilung auf alle Schulen im Stadtgebiet können Flüchtlingskinder schneller beschult und besser integriert werden, denn in der Nachbarschaft von großen Flüchtlingsheimen gibt es oft nicht genug Schulplätze für die Flüchtlingskinder. Jetzt zeigt sich auch, dass der Linke Vorschlag, gute Container zur Errichtung kleinerer Standorte anzuschaffen, der richtige Weg war. Doch aufgrund der großen Nachfrage ergeben sich lange Wartezeiten bei der Lieferung. Weil die Stadt auf lange Zeit noch mehr solcher Standorte braucht, sollte sie jetzt schon Container vorbestellen, auch wenn die Standorte noch gefunden werden müssen.“

Quelle: www.linksfraktion-koeln.de
Bild: Rasande Tyskar bei flickr.com
https://www.flickr.com/photos/rasande/10630735366
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