Große Sorgen wegen des geplanten Verkaufs von 13 000 LEG­-Wohnungen

DORTMUND. Die Fraktion Die Linke & Piraten kritisiert die geplante Übernahme von 13 000 LEG-Wohnungen in Dortmund durch den Frankfurter Branchenriesen „Deutsche Wohnen AG“. Sie befürchtet schlimme Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt in Dortmund und übt heftige Kritik an Minister Groschek. „Wir bekommen jetzt die Auswirkungen der LEG- Privatisierung durch die Landesregierung zu spüren. Diese wird in einer wohnungspolitischen Katastrophe zu Lasten der Mieter enden“, sagt Utz Kowalewski, Vorsitzender und wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke & Piraten. „Mieterhöhungen werden mittelfristig die Folge sein, und damit eine Verschärfung der Engpässe für Menschen mit niedrigem Ein- kommen, insbesondere für Familien.“ Besonders skandalös sei, dass die 2008 abgeschlossene Sozialcharta während ihrer zehnjährigen Gültigkeit für einen LEG-Verkauf die Unterschrift des NRW-Wohnungsministers Michael Groschek (SPD) verlange – und dieser dem Verkauf offenbar zugestimmt habe, ohne sich ausreichend um die Konsequenzen Gedanken zu machen. „Der pure Leichtsinn“, kommentiert Utz Kowalewski. Denn nicht nur die Mieten werden teurer, befürchten die Linken & Piraten.

Quelle: www.dielinke­-dortmund.de 
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