Auf dem Weg zu sozialen und ökologischen Finanzanlagen

KÖLN. Mehr als 800 Millionen Euro hält die Stadt Köln in Finanzanlagen. Der Großteil hiervon, etwa 700 Millionen Euro, sind Rückstellungen für Rentenzahlungen, die über die Zusatzversorgungskasse angelegt sind. Die Linke setzt sich dafür ein, diese Anlagen an sozialen und ökologischen Grundsätzen auszurichten und hatte hierzu einen Ratsantrag gestellt, den der Rat an den Finanzausschuss weiterreichte. In der Sitzung am 14.12. griff die Kämmerin den Faden auf. „Im Sinne des Antrages“ wird die Kämmerei im ersten Quartal 2016 einen schriftlichen Bericht darüber liefern, welche Rolle ethische Grundsätze bei städtischen Finanzanlagen bislang spielen. Nach diesem Bericht will die Kämmerei eine Anhörung durchführen. Zu dieser sollen Fachleute aus anderen Kommunen geladen werden, um von ihren Erfahrungen mit sozialen und ökologischen Richtlinien für Finanzanlagen zu berichten, unabhängige Experten und auch Vertreter der Kölner Versorgungskasse und anderer Dienststellen. Da die Kämmerei die Ideen des Antrages der Linken umfassend aufgriff, wurde auf eine Abstimmung über den Antrag verzichtet. Köln ist auf einem guten Weg dahin, seine Finanzanlagen an sozialen und ökologischen Kriterien auszurichten.

Quelle: www.linksfraktion­-koeln.de
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