Flüchtlinge brauchen Ombudspersonen!

ESSEN. Am gestrigen Mittwoch ist es zu einer spontanen Demonstration der Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Karnap gekommen. Eine Gruppe von etwa 50 Personen kritisierten unter anderem die langen Verzögerungen ihrer Asylverfahren und die schlechten Lebensbedingungen in der lagerähnlichen Zeltunterbringung, in der 400 Menschen auf engstem Raum untergebracht sind. „Wir haben Verständnis für die Sorgen der Flüchtlinge“, so Gabriele Giesecke, Fraktionsvorsitzende. „Die Ratsfraktion Die Linke Essen hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Unterbringung in Zelten von so vielen Menschen unzumutbar ist. Die Zeltunterkünfte müssen so schnell wie möglich aufgelöst werden. Die Protestaktion in Karnap hat aber vor allem gezeigt, dass die Flüchtlinge sich selber organisieren wollen, um ihre Interessen deutlich zu machen. Deshalb sollten schnellst möglich in allen Unterkünften für die Flüchtlinge die Möglichkeit eingeräumt werden, Ombudsleute zu wählen. Diese könnten dann die Anliegen der Flüchtlinge nach außen vertreten.“ Um das Anliegen der Flüchtlinge nach einer schnelleren Vermittlung in Wohnungen zu erfüllen, fordert die linke Ratsfraktion, dass die Stadt umgehend mehr Personal in der Wohnungsvermittlung einsetzt. Ebenso wichtig ist es, das Personal in anderen Bereichen, wie z.B. bei der Beschulung von Kindern, zu verstärken.

Quelle: www.linksfraktion-essen.de.
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