Sozial gerechter ÖPNV ist möglich

TRIER. In der vergangenen Sitzung des Stadtrates im Dezember konnte unsere Fraktion mit einem Antrag zur Prüfung alternativer Finanzierungsmodelle für den städtischen ÖPNV zumindest einen Teilerfolg erzielen. Bei einem Bürgerticket würde beispielsweise ein Teil der Kosten durch die Abgabe einer Grundgebühr aller Bürger*innen eines Gebietes gedeckt. Diese Variante ähnelt dem Modell der Studierendenkarte in Trier. Auch in Erfurt oder Tübingen werden solche Modelle derzeit geprüft. In Zeiten immer drängender ökologischer Probleme und wachsender sozialer Ungleichheit ist ein umlagefinanzierter ÖPNV eine Alternative, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden muss. Da der Thematik noch rechtliche Hürden im Weg stehen, soll der Prüfauftrag nun erneut im Ausschuss des Dezernats IV behandelt werden. Während der letzten Diskussion ergab sich ein überraschend großer Konsens zum Thema Sozialticket. Fraktionsübergreifend befürwortete man zumindest die Einführung eines Sozialtickets, das Menschen mit geringem Einkommen wie auch solche, die Transferleistungen beziehen, entlasten soll. Ein Thema, das unsere Fraktion jahrelang immer wieder angesprochen hat, wird nun endlich ernstgenommen. Auch wenn es unterschiedliche Vorstellungen zur konkreten Ausgestaltung des Tickets gibt, scheint einer Umsetzung kaum etwas im Weg zu stehen.

Quelle: www.die-linke-trier.de.
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