Zurück zum sozialen Wohnungsbau – SÖS­Linke­PluS untermauert Forderungen nach Wende in der Wohnungspolitik

STUTTGART. Die bereits beschlossene Mieterhöhung für Bewohner der Stuttgarter Wohnund Städtebaugesellschaft (SWSG) stößt auf scharfe Kritik der Fraktionsgemeinschaft. In dem Antrag setzt sich das Bündnis unter anderem dafür ein, die Mietpreisbindung für alle vom Land geförderten Wohnungen zu verlängern, zudem sollen für alle künftigen Bauprojekte der SWSG Fördermittel aus dem Landeswohnraumförderprogramm beantragt werden. Wenn sich die stadteigene Wohnund Städtebaugesellschaft um mietpreisgebundene Wohnungen bemühen würde, könnten 80 Prozent der Baukosten zinslos nanziert werden. Der Antrag beinhaltet auch die grundlegende Haltung der Fraktion zur Bodenpolitik: „Wir wollen keinen weiteren Verkauf von städtischen Grundstücken. Preisgünstiger Wohnraum muss unbedingt erhalten bleiben und die Abrisspolitik beendet werden“, fasst der Fraktionsvorsitzende Thomas Adler die Forderungen zusammen. Zudem sollen die Mieter bei baulichen Veränderungen immer mit einbezogen werden: „Die SWSG soll sich nicht länger an der unsozialen Entwicklung der Mieten am Markt beteiligen“, so Thomas Adler, Fraktionsgemeinschaft SÖS-LinkePluS.

Quelle: http://soeslinkeplus.de.
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