Nationale und internationale Kritik an Höckes Dresdner Rede

Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster: „Das Berliner Holocaust-Denkmal als ‚Denkmal der Schande‘ zu bezeichnen, ist völlig inakzeptabel“. Damit trete der Thüringer AfD-Vorsitzende das Andenken an die sechs Millionen ermordeten Juden mit Füßen und relativiere das schwerste und in diesem Ausmaß einzigartige Menschheitsverbrechen der Geschichte. – Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, forderte von Höcke eine Entschuldigung. Es sei eine Schande, „dass unter uns Menschen sind, die falsche Konsequenzen aus der deutschen Geschichte ziehen wollen“. – Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjörn Jagland: Das Erinnern an den Holocaust sei „wesentlich für das europäische Einvernehmen, dass dies nie wieder geschehen darf“, sagte der Norweger. Unsere gemeinsame Erinnerungskultur in Frage zu stellen, sei „skandalös und gefährlich“. – Die katholische Deutsche Bischofskonferenz, Bischof Ulrich Neymeyr: „Das Holocaust-Denkmal ist, christlich gesprochen, ein Mahnmal der Umkehr.“ Die Erinnerung an die Shoah und die historische Auseinandersetzung mit ihren Ursachen und Folgen gehörten „unverzichtbar zur politischen Kultur Deutschlands“.

Quelle: http://www.mdr.de. – Rosemarie Steffens, Langen (Hessen)

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